Getreide doch gut für den Hund?

  • Huhu :winken: ,
    in der Hundewelt April 2013 gibts folgende Notiz:


    Warum wurde aus dem Wolf ein Hund?


    Ein Team von Wissenschaftlern von der schwedischen Universität Uppsala kommt zu dem Ergebnis, dass die Anpassung an stärkehaltiges Futter vermutlich eine Schlüsselrolle bei der Domestizierung des Hundes spielte. Darauf deuten genetische Unterschiede zwischen Wolf und Hund hin. Die Forscher untersuchten Genproben von 19 Wölfen sowie von 71 Hunden aus 38 verschiedenen Rassen. Dabei fanden sie 36 Genregionen beim Hund, die scheinbar unter starkem Selektionsdruck gestanden hatten. Zehn Genbereiche regeln den Stoffwechsel und hier insbesondere die biochemischen Prozesse beim Abbau von Stärke. Drei dieser Regionen spielen sogar eine Schlüsselrolle beim Stärkeabbau, schreiben die Forscher. Dies deute darauf hin, dass der Hund im Laufe seiner Entwicklung Stärker besser verdauen konnte. Die genetische Veränderung im Stärke-Stoffwechsel könne jedoch bedeuten, dass die frühen Hunde zu Beginn des Ackerbaus immer stärker von landwirtschaftlichen Abfällen der Menschen profitierten.


    Fand ich recht interessant. Was meint Ihr - heißt das nun, dass Getreide doch gar nicht soooo schlecht/unnatürlich für den Hund ist?

  • Ich war noch nie der Meinung, daß Getreide schlecht ist für Hunde ... meine bekommen es regelmäßig. Schlecht finde ich nur das Mengenverhältnis im üblichen Trockenfutter ... 60-70% Getreide sind einfach zuviel.

  • Ich sehe das genauso wie Silvia. Wir verbannen Getreide nicht aus Mickys Speiseplan.
    Sie frisst es gerne und verträgt/verdaut es gut. Die Menge machts, finde auch ich.

  • ch war noch nie der Meinung, daß Getreide schlecht ist für Hunde ... meine bekommen es regelmäßig. Schlecht finde ich nur das Mengenverhältnis im üblichen Trockenfutter ... 60-70% Getreide sind einfach zuviel.

    So ist mir es auch nur bekannt. Seit eh und jeh gehören bei uns Haferflocken dazu. Zu vielen Mahlzeiten Dofu 2 Teelöffel Haferflocken. cih deke dabei ein den SAtz: Haferflocken sind gut für das Fell. Und als meine Cocker im Alter kein Fleisch mehr vertrug gab es dann Haferflocken mit Öl und Hundekuchen. Trofu und Dofu gab es da noch nicht.

  • Wie ich so oft gelesen habe,
    wenn es der Hund verträgt, warum nicht ? Denke auch die Menge machts.


    Guli vertrugt es ja nicht, auch nicht in Kleinstmengen ...


    Aber wie ich jetzt herausgefunden habe, seit dem er jetzt schon einige Zeit auf BARF umgestellt wurde.


    Denn nachdem er sich mal Nudeln vom Tisch geklaut hat und diese gut vertragen hat, hab ich ihm zum austesten
    ein bischen Reis gefüttert was er erstaunlicher weise gut vertragen hat.



  • *hihihi*
    Also bei Amy bin ich tatsächlich überzeugt davon, dass sie die Pommes jedem Fleisch vorzieht, aber noch besser ist ein gutes frisches, selbstgemachtes Brot mit krosser Rinde, dafür würde sie echt töten!
    Sehr interessante Artikel..... DANKE!


    Nachtrag: ich erinnere mich, dass Hofhunde auf Bauernhöfen in früheren Zeiten Fleisch so gut wie nie gesehen haben.....

  • Also ich denke auch, es kommt auf die Menge (und auf den Hund) an.
    Chivas bekommt z.B. Probleme, wenn er über längere Zeit zu viel Fleisch bekommt. Bei ihm ist es am Besten so um die 60% Fleisch und der Rest Gemüse&Obstbrei. Aber er bekommt genauso auch mal Reis, Kartoffeln und Nudeln oder auch mal ein Stück Brot oder Knäckebrot. Ganz wichtig auch sein abendliches Grissini mit Sesam. ... und Pommes sind der Oberknaller ! Grundsätzlich wird in jeder Wirtschaft erst mal der Fussboden nach solchen Leckereien abgesucht :lol:

  • Also meine TÄ meint, daß Getreide das Wachstum der Hefepilze in Hundeohren fördern würde und damit Entzündungen dergleichen fördert.


    LG Katrin und Nanny

  • Ich verstehe es auch nicht, aber man kann ja auch nicht alles wissen! ;-)
    Sie scheint sich mit den Eigenarten von Cavalieren sowieso gut aus zu kennen. Aber komischerweise empfiehlt sie Royal canin. Warscheinlich, weil sie die Vet-Version selbst verkauft :ka: . Mir wollte sie für Nanny auch welches andrehen - so wie den Nachbarhunden, die auch Probleme haben. Einer mit den Ohren, der andere mit dem Darm! :verwirrt:


    LG Katrin und Nanny