Gegen die Hundesteuer - Rechtsanwalt zieht vor den Europäischen Gerichtshof

  • Das ist echt interessant und er argumentiert in dem Interview auch schon sehr gut. Mal sehen, wie es für ihn läuft.

  • Oh ja, das wäre schön :] Ein Argument weniger für meinen Mann gegen 4. Hund :rot:

    Liebe Grüße von Joanna mit Kiss, Ronja und Celine

    Asja (9.02.2004-15.01.2015) und Bobby (26.07.2007-21.09.2016)
    für immer im Herzen

  • Drücken wir dem Rechtsanwalt die Däumchen. :daumen:
    Was mich am meisten an der HuSt ärgert: 1. Viele bezahlen nicht und, es passiert nichts
    2. Mancher gibt seinen Hund ab, weil er er HuSt nicht mehr zahlen kann
    3. Und mancher entscheidet sich gegen einen Hund, weil er jeden Pfennig 2mal umdrehen muß.
    Es gäbge noch viel dazu zu schreiben. Vielleicht wird auch ihrgendwann noch eine Steuer für den Ehepartner eingeführt, denn schließlich ist der Hund ja auch ein "Lebensabschnittsgefährte" :D:daumenrunter:

  • Ich hoffe so, dass das klappt!
    Ich konnte den Sinn dieser Steuer nie verstehen. Ganz besonders, warum Pferde nicht besteuert werden.
    Es hieß ja immer, man würde die Straßen mit diesem Geld reinigen ... nettes Gerücht. :daumenrunter:


    Ich würde mich echt ganz doll freuen, wenn er etwas erreicht! :thumbsup:

  • Das argument mit dem Ehepartner war ja heftig
    So lange sie nicht verheiratet sind zahlen sie jeder 40 €, heiraten sie kostet es 20 € mehr weil der eine Hund dann als Zweithund gilt, das ist doch total bescheuert

  • Das argument mit dem Ehepartner war ja heftig
    So lange sie nicht verheiratet sind zahlen sie jeder 40 €, heiraten sie kostet es 20 € mehr weil der eine Hund dann als Zweithund gilt, das ist doch total bescheuert


    Bei uns ist das nicht so,wird nicht so berechnet.
    Alle volljährigen Personen die in einem Haushalt leben,ob verheiratet oder nicht ist egal.Es zählt die Hundezahl die in einen gemeinsamen Haushalt lebt.
    Verheiratet aber man lebt in getrennten Wohnungen...könnte jeder einen Hund halten und es wäre je Ersthund.

  • Ich hatte bis vor kurzem grundsätzlich eigentlich kein Problem mit der Hundesteuer. Hier in Wien haben wir recht viele Hundezonen, die zumindest teilweise recht gut gepflegt werden und Gratis-Sackerlspender. Da hab ich mir schon einreden lassen, wozu die Hundesteuer (wenn auch indirekt) notwendig ist. Ich finde sie war für einen Hund auch nicht so teuer (ca. 40 Euro/Jahr).


    Dieses Jahr wurde sie allerdings auf über 70 Euro erhöht und das find ich schon arg, vor allem, weil ich keine zusätzlichen Leistungen sehe. Wenn das zusätzliche Geld in noch mehr und bessere Leistungen für Hunde investiert würde, dann wäre es für mich wieder nachvollziehbar, aber es ändert sich nichts. :daumenrunter:

  • Bin gespannt was daraus wird, kann mir aber nicht vorstellen, das er damit durch kommt...weil nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes 258 Millionen Euro Hundesteuer eingenommen werden... , halt immer auf die kleinen :nee:

  • Ich hoffe und wünsche der Anwalt hat Erfolg :applaus: allerdings kann ich nicht so richtig daran glauben, denn der Staat verzichtet doch freiwillig nie auf diese bequeme Einnahmequelle :ha:
    Trotzem sind die Daumen und Pfötchen gedrückt :thumbsup:



    Hella

  • Unsere Stadt nimmt ca. 150.000,00 € jährlich an Hundesteuer ein. Es heißt, die Stadtverwaltung wüde dieses Geld verwenden um Spielgeräte auf Spielplätzen zu erneuern. Schaut man sich die Spielplätze an, kann man nicht feststellen, dass die Geräte erneuert wurden. Wofür wird das Geld ausgegeben? Unsere Stadt leistet sich jährlich, obwohl andere Städte schon lange darauf verzichten, einen pompösen Neujahrsempfang. Ich frage mich, ob sie die Hundesteuer dafür verwenden dürfen.


    Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass die Städte auf die Einnahmen aus der Hundesteuer verzichten. Im Gegenteil. Sie werden versuchen den Bürger noch mehr zur Kasse zu bitten, weil sie kaum noch Gewerbesteuereinnahmen verbuchen können. Ein Beispiel für die Einführung weiterer Steuern ist die Stadt Remscheid. Gestern wurde berichtet, das die Stadt die Einführung einer Pferdesteuer plant.


    Trotzdem drücken wir dem Anwalt alle Pfoten und Daumen, dass die Steuer abgeschafft wird. :daumen:

  • Ich hab ihn am Dienstag morgen im Radio gehört. Er meint,es wäre ungerecht,das nur Hundebesitzer Steuern zahlen und nicht andere Tierbesitzer.Er sagte,bei der Kfz Steuer müssten ja auch nicht nur die Steuern zahlen,die einen VW fahren oder die,die ein schwarzes Auto fahren,sondern auch alle.Wo er Recht hat,hat er Recht.

  • Ihr werdet sehen - am Ende gibt es dann Steuer für alle Tierbesitzer :bah:

    Liebe Grüße von Joanna mit Kiss, Ronja und Celine

    Asja (9.02.2004-15.01.2015) und Bobby (26.07.2007-21.09.2016)
    für immer im Herzen

  • Das habe ich mir beim Lesen der Argumentation auch gedacht ...

  • Das habe ich mir auch gedacht, vor allem die Pferdebesitzer werden bestimmt bald zur Kasse gebeten.
    Also ich kann mir 600€ Pfersteuer im Jahr nicht leisten :nee: .

  • Die einzige Hoffnung liegt daran, dass nur in Deutschland und in Österreich europaweit Hundesteuer gibt. Vielleicht läßt es sich über diese Schiene kippen :daumen:
    In der letzten Ausgabe von VDH-Magazin gab es einen Aufkleber mit dem Logo der Aktion und mit der Internetadresse. Den habe ich gleich an unserem Tor angebracht, wo viele Hundebeitzer vorbei laufen. Je mehr Unterschriften, desto besser!

    Liebe Grüße von Joanna mit Kiss, Ronja und Celine

    Asja (9.02.2004-15.01.2015) und Bobby (26.07.2007-21.09.2016)
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